Gesundheitswesen

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Ida-Wolff-Gelände

Ärztehaus, Seniorenpflegeheim und Parkhaus

Auftraggeber: Vivantes GmbH
in Planung
Planungsteam: Kloster ARCHITEKTEN – D. Kloster – Architekten & Ingenieure GmbH

Das Ida-Wolff-Gelände wird neu strukturiert und modernisiert. Im südwestlichen Teil des Geländes, im Bereich der Kreuzung Fritz-Erler-Allee und Juchaczweg, soll ein siebengeschossiges Ärztehaus errichtet werden, das als „Landmark“ den südlichen Zugang des Klinikgeländes markiert. Daran anschließend entlang der Fritz-Erler-Allee ist ein vier- bis fünfgeschossiges Seniorenpflegeheim geplant. Es wird mit einigen Rückversätzen dem Verlauf der Straße folgen und dabei die Baumasse untergliedern. Von der vorhandenen Bebauung bleibt das geriatrische Krankenhaus erhalten und soll durch einen viergeschossigen Anbau erweitert werden. Im Juchaczweg ist die Errichtung einer Stellplatzanlage in Split-Level-Bauweise mit fünf und sechs Geschossen geplant. Dieses Bauwerk dient der Stellplatzversorgung für die Patienten, Besucher und Beschäftigten des gesamten Klinikums Neukölln.

Im Norden des Ida-Wolff-Geländes ist eine Feuerwehrdurchfahrt zwischen Juchaczweg und Zadekstraße geplant. Eine weitere Feuerwehrzufahrt mit Aufstellfläche soll von der Zadekstraße abgehen und zwischen dem Seniorenpflegeheim und dem geriatrischen Krankenhaus errichtet werden. Die Ver- und Entsorgung des Seniorenpflegeheimes und des geriatrischen Krankenhauses erfolgt komplett über das Klinikgelände mit E-Caddys. Zwischen den das Gelände umgebenden Straßen und den Gebäuden ist ein großzügiger Grünstreifen vorgesehen, welcher mit Bäumen, Büschen und anderen Pflanzen gestaltet wird. In der Mitte des Geländes wird ein befestigter Hof mit Sitzgelegenheiten und ein kleiner Park mit Bäumen und Pflanzinseln geplant.

Speisesaal Achenbach Krankenhaus

Neugestaltung des Speisesaals für Personal und Besucher unter Berücksichtigung akustischer Gesichtspunkte

Auftraggeber: Achenbach Krankenhaus Königs Wusterhausen
Realisierung: 2013
Planungsteam: Kloster ARCHITEKTEN – D. Kloster Architekten & Ingenieure GmbH

Raum der Stille

Gestaltung „Raum der Stille“ für das Unfallkrankenhaus Berlin

Wettbewerb 2015 – Entwurf

Entwurf zum Raum der Stille
Entwurf zu Raum der Stille
Flursituation

Cafeteria Klinikum Hennigsdorf

Neubau eines dreigeschossigen Flügels: Speiseversorgung, Cafeteria und ambulante Arztdienste mit Außenanlagen

Auftraggeber: Oberhavel Kliniken GmbH
Realisierung: 2008 – 2010
Planungsteam: Kloster ARCHITEKTEN – D. Kloster Architekten & Ingenieure GmbH

Cafeteria Unfallkrankenhaus Berlin

Entwürfe, Farb- und Materialwahl sowie Umbau der Cafeteria

Realisierung: 2018
Planungsteam: Kloster ARCHITEKTEN – D. Kloster Architekten & Ingenieure GmbH

Franziskus Krankenhaus Berlin - Frontansicht mit Ansicht der Aufstockung

Franziskus Krankenhaus Berlin

Neubau, Umbau und Sanierung

Auftraggeber: Franziskus Krankenhaus Berlin
Realisierung 1987-1998
Planungsteam: D.Kloster Architekten & Ingenieure, Kracke Krankenhausberatung

Das Franziskus-Krankenhaus wurde 1908 in fünf Wohnbauten aus dem Jahr 1888 in Berlin-Tiergarten gegründet. Anfang der dreißiger Jahre wurden diese fünf Wohnhäuser grundlegend umgebaut und aufgestockt. Die vormaligen stark gegliederten Stuckfassaden wichen einer zeitgemäßen Vereinheitlichung mit weitgehend gleichen Fenstern und weitgehender Verklinkerung mit Putzstreifen im Sockel- und Dachgeschoßbereich.

Im Jahr 1986 wurde das Büro Kloster und L.-B. Kracke Krankenhausberatung beauftragt, ein Raum- und Bedarfsprogramm für den Architektenwettbewerb zur Erweiterung des Franziskus Krankenhauses vorzubereiten. Der Erweiterungsbau wurde von den Architekten Greschik, Kuhlen, Kälberer aus Berlin errichtet. Die Arbeitsgemeinschaft Kloster und Kracke wurde mit einem dreigeschossigen Neubau, dem Technik- und Versorgungsgebäude, im Hof des Franziskus Krankenhauses beauftragt. Weiterhin erfolgte die Beauftragung zum Umbau, Sanierung und Aufstockung des Krankenhausaltbaus sowie die Planung und Leitung der Interimsmaßnahmen zur Aufrechterhaltung des laufenden Krankenhausbetriebes.

1988 – 1990 dreigeschossiger Neubau als Technik- und Versorgungsgebäude: Wäscheversorgung, Speisenversorgung, Technikzentralen Elektro und Med. Gase.

1994 – 1998 Umbau, Sanierung und Aufstockung des Krankenhausaltbaus für die Funktionsabteilungen Klinischer Arztdienst, Bibliothek, Funktionsdiagnostik, Serviceeinrichtungen, Endoskopie, Seelsorge und Sozialdienst, Laboratoriumsmedizin, Personalspeisenversorgung, Prosektur, Lagerhaltung und Güterumschlag, Physikalische Therapie, Wartung und Reparatur, Bereitschaftsdienst, Haus- und Transportdienst, vier Stationen Pflege (je 30 Betten), Reinigungsdienst, Krankenhausleitung und Verwaltung, Archivierung, Krankenpflegeschule, Information und Dokumentation, Räume für das akademische Lehrkrankenhaus. Zur Kompensation der Grundstücksüberbauung mit einer GRZ von 0,8 und einer GFZ von 5,2 wurden die Dachflächen der niedrigen Gebäudeteile begrünt und auf den achtgeschossigen Krankenhausbauten ein Dachgarten mit Cafeteria eingerichtet.

Unfallkrankenhaus Berlin

Intensivstation

Vorplanung
Aufnahme – und Interimsstation (Umbau im Gebäudebestand)
Planungsteam: Kloster ARCHITEKTEN – D. Kloster – Architekten & Ingenieure GmbH

Jüdisches Krankenhaus

Neubau eines Wirtschaftsgebäudes und Umbauten des Jüdischen Krankenhauses Berlin

Auftraggeber: Jüdisches Krankenhaus Berlin
Realisierung: 1995-1998 / 2003-2006
Planungsteam: D. Kloster – Architekten & Ingenieure GmbH, Hess Bauingenieure

Das Jüdische Krankenhaus Berlin ist ein Krankenhaus in Berlin-Gesundbrunnen. Es hat die Rechtsform einer Stiftung des bürgerlichen Rechts und dient der Charité als akademisches Lehrkrankenhaus.

Der 1914 im Stil der beginnenden Moderne gehaltene, zeitgemäße Klinikbau wurde von Konrad Reimer und Friedrich Körte errichtet. Die Klinikbauten stehen heute unter Denkmalschutz.

Nach einer wechselhaften Geschichte gab es nach Ende des Zweiten Weltkrieges auf dem Gelände zahlreiche bauliche Um- und Neubauten. In den Jahren 1995 bis 2006 war das Büro D. Kloster Architekten & Ingenieure GmbH mit Umbauten in der Funktionsabteilung sowie mit dem Neubau eines Wirtschaftsgebäudes mit Cafeteria für das Jüdische Krankenhaus Berlin betraut. Alle Umbauten fanden bei laufendem Krankenhausbetrieb statt.

Erweiterungsbau für:
Zentrallager, Arzneimittelversorgung, Speisenversorgung, Wäscheversorgung, Cafeteria Umbau und Sanierung für: Angiographie, Herzkatheter, Pathologie, Bettenstation

Klinikum Neukölln

Umbauten, Sanierungen und Neugestaltungen

Auftraggeber: Vivantes GmbH
Realisierungen: 2006 – 2013
Planungsteam: Kloster ARCHITEKTEN – D. Kloster – Architekten & Ingenieure GmbH

Ab 2006 diverse Sanierungen und Umbauten im laufenden Betrieb. Diese beinhalten unter anderem die Abteilungen:
• Intensivmedizin
• Notfallaufnahme
• Linksherzkatheter
• Diverse Stationen (IMC, ITS, Normalpflege, Weaningstation)
• Linac A und B
• Komfortstation
• Hybrid-OP
• Dialyse

Zudem leitete das Büro Kloster ARCHITEKTEN den Ausbau der Station 3 bestehend aus Intermediate Care, Chest Pain Unit und ambulantem Operieren. In den Jahren 2013/2014 wurden ferner eine Weaningstation, die IMC Station, der Austausch der MRT´s, Linac A und B sowie die Errichtung eines Hybrid OP´s realisiert. Zu unseren jüngsten Projekten für das Vivantes Klinikum Neukölln gehört der Umbau der Dialyseeinrichtung sowie ein Anbau an die Abteilung Strahlenmedizin.

CT-MRT

Dialyse-Station

Weaning Station

Im Zuge der Umbaumaßnahmen auf der Station „Beatmung & Weaning“ und Schlaflabor entwickelte das Architekturbüro Kloster ARCHITEKTEN einen Entwurf zur atmosphärischen Projektion über den Patientenbetten. Das farbige Licht der über den Patientenbetten angebrachten Deckenscreens schafft für die Patienten, deren Aufenthaltsdauer mitunter mehrere Wochen beträgt, eine angenehme Umgebungsatmosphäre. Die Screens bilden einen reizvollen Kontrast zu der Monotonie, die durch die lange Aufenthaltsdauer auftritt. Neben der Wiedergabe des sogenannten heilenden Lichts können die Deckenscreens auch ein Untersuchungslicht, eine Übersichtsbeleuchtung, ein Leselicht, sowie ein Nachtlicht beinhalten. Das Projekt wird auch als Prototyp der Einzelbettzimmer der Station 31 ausgeführt.

Komfortstation

In den Jahren 2010-2012 wurde die ehemalige Cafeteria des Klinikum Neukölln zu einer Komfortstation mit 34 Betten ausgebaut. Die Zimmer sind modern und stilvoll gestaltet und verfügen über eine hochwertige Ausstattung. Die Komfortbereiche bilden eine organisatorische Einheit mit eigener Lounge und eigenem Restaurant mit Restaurant-Terrasse. Neben Patienten aus dem Ausland nutzen auch verstärkt Kassenversicherte mit einer Zusatzpolice die medizinische Versorgung im Hotelambiente. Die Komfortstation gilt als besonderes Aushängeschild der Vivantes Kliniken.

Klinikum Hennigsdorf

Auftraggeber: Oberhavel Kliniken GmbH

Neubau eines Bettenflügels

Südflügel
Realisierung: 2012 – 2017
Planungsteam: Kloster ARCHITEKTEN – D. Kloster Architekten & Ingenieure GmbH

Neubau eines T-förmigen Bettenflügels für das Klinikum Hennigsdorf, Oberhavel Kliniken GmbH.

Das Büro D. Kloster Architekten und Ingenieure GmbH plante den Neubau eines Bettenflügel für die Oberhavel Kliniken GmbH zur Erweiterung des Krankenhauses Klinik Hennigsdorf.

Der 4-geschossige Neubau mit seinem T-förmigen Grundriss bindet achsial an das Bestandsgebäude an und erweitert die Stationen des Altbaus.

Das Gebäude erhält im Untergeschoss neben der Technikzentrale, auch die Personalumkleiden, Bereitschaftsräume für die Ärzte und einen Sportbereich. Die Psychiatrische Station befindet sich im Erdgeschoss, während sich die Innere Station im 1. Ober- und die Geriatische Station im 2. Obergeschoss befinden.
Die Schwesterndienstplätze in den einzelnen Stationen liegen zentral am Kreuzungspunkt der Flure und tragen zur optimalen Übersicht und Orientierung im Gebäude bei.
Auf 8.600 m² BGF haben wir bei der Planung des Tragwerkssystems, in Stahlbeton-Skelettbauweise sowie des Fassadenrasters Wert darauf gelegt, dass die Grundrisse den zukünftigen Anforderungen flexibel angepasst werden können.
So können auf der Nordseite die Fensteröffnungen schnell an den Zuschnitt der Nebenräume angepasst werden. Auf der Südseite ist es mit relativ geringem Aufwand möglich, die Patientenzimmer auf ein großzügigeres Raumraster für die Altenpflege umzuwandeln.

Innenraumgestaltung

Erweiterung, Umbau und Sanierung

Realisierung 1995-2012

Der Ursprungsbau des Krankenhauses Oranienburg wurde 1903 eingeweiht. Nach Beseitigung massiver Kriegsschäden wurden ab 1960 bis Ende der achtziger Jahre verschiedene zusätzliche eingeschossige Bauten ohne ein übergeordnetes Konzept auf dem Krankenhausgelände errichtet. Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie (MASGF) des Landes Brandenburg beauftragte 1994 das Büro Kloster ARCHITEKTEN – D. Kloster Architekten & Ingenieure GmbH mit einer Zielplanung für den abschnittsweisen Ausbau des Krankenhauses in drei größeren Bauabschnitten.
Die Erweiterung sowie der Umbau und Sanierung des Krankenhauses erfolgte zwischen 1995 und 2005 in 3 Bauabschnitten und bezog sich auf die folgenden Fachabteilungen: Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie Geburtshilfe, Paediatrie, Intensivmedizin mit insgesamt 226 Betten, die Psychiatrische Tagesklinik mit 18 Plätzen und eine Sterilgutversorgung. Ausserdem wurde eine Photovoltaikanlage in das Konzept integriert.
Das Architekturbüro Kloster ARCHITEKTEN war bei allen Baumaßnahmen mit den Leistungsphasen 2 bis 9 beauftragt und hat als verantwortlicher Architekt die Arbeiten der Leistungsphasen 2 bis 5 geleitet sowie den Schlussverwendungsnachweis erstellt. Sämtliche Baumaßnahmen wurden im vorgegebenen Kosten- und Zeitrahmen realisiert.

– Bauabschnitt 1 im Zeitraum 1996 – 1998:
Notfallaufnahme, Röntgendiagnostik (mit CT), Funktionsdiagnostik, Intensivmedizin, Operationsabteilung (4 OP-Säle), Zentralsterilisation, Entbindung, Technikzentralen.
– Bauabschnitt 2 im Zeitraum 1999 – 2003:
Fünf Stationen Normalpflege, Serviceeinrichtungen, eine Station geburtshilfliche Pflege, Cafeteria, eine Station Kinderkrankenpflege, Bettenaufbereitung, Physikalische Therapie, Wäscheversorgung, Prosektur.
– Bauabschnitt 3 im Zeitraum 2004 – 2006:
Umbau und Sanierung des alten Hauptgebäudes und erhaltenswerter Bauten aus den achtziger Jahren bei laufendem Krankenhausbetrieb für den klinischer Arztdienst, Psychiatrische Tagesklinik, Funktionsdiagnostik, Leitung und Verwaltung, Endoskopie, Personalumkleiden, Laboratoriumsmedizin, Wartung und Reparatur, Bereitschaftsdienst, Haus- und Transportdienst.
– Bauabschnitt 4 im Zeitraum 2008 bis 2009:
Kleinere Anbaumaßnahmen für Erweiterung des klinischen Arztdienstes, Erweiterung der Intensivmedizin, Zentralsterilisation für beide Kliniken des Trägers, Schaffung eines ambulanten OP-Bereiches.

Erweiterungsbauten für:
Serviceeinrichtungen, Notfallaufnahme, Röntgenabteilung, Intensivmedizin, Entbindungsabteilung, Zentralsterilisation, Cafeteria, Physikalische Therapie, Bettenstationen

Umbau und Sanierung für:
Funktionsdiagnostik, Laboratoriumsdiagnostik, Pathologie, Endoskopie, Klinische Arztdienste

Rettungsstelle

Erweiterung und Aufstockung der Rettungsstelle
Realisierung: 2012 – 2013
Planungsteam: Kloster ARCHITEKTEN – D. Kloster Architekten & Ingenieure GmbH

Der Entwurf für die geplante Erweiterung und Aufstockung der Rettungsstelle der Oberhavel Kliniken Hennigsdorf sah vor, das Bestandsgebäude mit den Funktionseinheiten Rettungsstelle, Röntgenabteilung und MRT Praxen flächenmäßig zu erweitern und mit zwei Geschossen für weitere Behandlungsräume, eine Dialysestation sowie Bereitschaftsräume für Ärzte zu überbauen. Die Pfosten-Riegel-Fassade nimmt das Gestaltungskonzept der Neubauten auf dem Klinikgelände auf und fügt die Neubau-Altbau-Kombination zu einem stimmigen Gesamtkonzept zusammen.

Die geplanten Baumaßnahmen sollten (wie auch in vergangenen Jahren auf dem Klinikgelände von Büro Kloster ARCHITEKTEN geplanten und fertiggestellten Projekte) bei laufendem Klinikbetrieb umgesetzt werden.

Spezialisierung:
Kardiologie, Neurologie und HNO-Abteilung.

Umbau und Sanierung für:
Serviceeinrichtungen, Notfallaufnahme, Operationsabteilung, Intensivmedizin, Angiographie, Herzkatheter, Funktionsdiagnostik, Röntgenabteilung, Endoskopie, Laboratoriumsdiagnostik, Physikalische Therapie, Speisenversorgung, Bettenstationen und Klinische Arztdienste.

Spreewaldklinik-Lübben - Krankenpflegeschule

Spreewaldklinik Lübben

Auftraggeber: Klinikum Dahme-Spreewald GmbH

Krankenpflegeschule Lübben

Realisierung: 2009
Planungsteam: Kloster ARCHITEKTEN – D. Kloster – Architekten & Ingenieure GmbH

Das denkmalgeschützte ehemalige Bettenhaus aus dem Jahr 1908 wurde von D.Kloster Architekt BDA zu einer Krankenpflegeschule mit 165 Plätzen denkmalgerecht umgebaut und saniert. Der Eingriff in die historische Bausubstanz wurde dabei möglichst gering gehalten und beschränkte sich im Wesentlichen auf den Einbau von Fluchttreppen, die Erneuerung der gesamten Installation und die Schaffung von Rauchabschnitten. Die Energiebilanz des Gebäudes wurde durch die Umrüstung der Einfachfenster zu Doppelfenstern und die Dämmung der Decken zum Untergeschoss und zum Dachboden verbessert. Sämtliche Arbeiten wurden mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmt.

Achenbach Klinik Aussenansicht

Achenbach-Krankenhaus – Königs Wusterhausen

Neubau eines Funktionsgebäudes, Bettenflügels, Umbau der Notfallaufnahme, Radiologie (CT) und Personalparkplatz

Auftraggeber: Klinikum Dahme Spreewald GmbHPlanungsteam
Bearbeitung:
D.Kloster Architekt BDA
Medizinplanung GFK
Haustechnikplanung IB Knotter + Ebert ( BA 1 )
Haustechnikplanung BWE Ing.Ges.
Tragwerksplanung IB Linshalm + IB Kleinke

Der Ursprungsbau des Krankenhauses stammt aus dem Jahr 1886. Dieser wurde 1928 durch einen viergeschossigen Erweiterungsbau ergänzt. In den Jahren 1960 bis 1963 wurde ein dreiflügeliger fünf- bis sechsgeschossiger Krankenhaus-Neubau errichtet, der jedoch in den neunziger Jahren nicht mehr den Ansprüchen an eine moderne Ausstattung und Funktionalität entsprach. Das MASGF des Landes Brandenburg beauftragte 1995 eine Zielplanung für einen abschnittweisen Ausbau und die Sanierung des Haupthauses der Klinik.

Das Architekturbüro Dipl.-Ing. D. Kloster Architekt BDA wurde mit der Planung und Durchführung der beiden Bauabschnitte mit den Leistungsphasen 2 bis 9 der HOAI, sowie mit der Planungsleitung der Interimsmaßnahmen zur Aufrechterhaltung des laufenden Krankenhausbetriebes beauftragt. Die Umbauten in den beiden denkmalgeschützten Altbauten von 1886 und 1928 wurden ebenfalls bei laufendem Betrieb vorgenommen.

BA 1 1998-2000 Neubau eines Funktionsgebäudes: Notfallaufnahme, Zentralsterilisation, Operationsabteilung (4 OP-Säle), Speisenversorgung, Entbindung, Technikzentralen, Intensivmedizin, Umbau der Prosektur, Außenanlagen

BA 2 2004-2008:
Neubau eines Bettenhauses:
zwei Stationen Normalpflege mit je 34 Betten, Zentralarchiv, eine Station Kinderkrankenpflege mit 30 Betten, Lagerhaltung und Güterumschlag

Umbau und Sanierung des Hauptgebäudes bei laufendem Betrieb: Klinischer Arztdienst, Serviceeinrichtungen, Funktionsdiagnostik, Seelsorge und Sozialdienst, Endoskopie, Personalumkleiden, Räume für das ambulante Operieren, Cafeteria, Laboratoriumsmedizin, Bettenaufbereitung, Röntgendiagnostik, Wäscheversorgung, Bereitschaftsdienst, Wartung und Reparatur, Haus und Transportdienst, fünf Stationen Normalpflege (jeweils 25 bis 36 Betten), eine Station Geburtshilfliche Pflege (21 Betten),

Außenanlagen
2010-2011 Umbau der Notfallaufnahme und Radiologie (CT), Personalparkplatz

Fotos (c) Cordia Schlegelmilch

Klinikum Oranienburg Außenanlagen

Klinikum Oranienburg

Auftraggeber: Oberhavel Kliniken GmbH

Erweiterung, Umbau und Sanierung

Realisierung: 1995-2012
Planungsteam: Kloster ARCHITEKTEN – D. Kloster – Architekten & Ingenieure GmbH

Der Ursprungsbau des Krankenhauses Oranienburg wurde 1903 eingeweiht. Nach Beseitigung massiver Kriegsschäden wurden ab 1960 bis Ende der achtziger Jahre verschiedene zusätzliche eingeschossige Bauten ohne ein übergeordnetes Konzept auf dem Krankenhausgelände errichtet. Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie (MASGF) des Landes Brandenburg beauftragte 1994 das Büro Kloster ARCHITEKTEN – D. Kloster Architekten & Ingenieure GmbH mit einer Zielplanung für den abschnittsweisen Ausbau des Krankenhauses in drei größeren Bauabschnitten.
Die Erweiterung sowie der Umbau und Sanierung des Krankenhauses erfolgte zwischen 1995 und 2005 in 3 Bauabschnitten und bezog sich auf die folgenden Fachabteilungen: Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie Geburtshilfe, Paediatrie, Intensivmedizin mit insgesamt 226 Betten, die Psychiatrische Tagesklinik mit 18 Plätzen und eine Sterilgutversorgung. Ausserdem wurde eine Photovoltaikanlage in das Konzept integriert.
Das Architekturbüro Kloster ARCHITEKTEN war bei allen Baumaßnahmen mit den Leistungsphasen 2 bis 9 beauftragt und hat als verantwortlicher Architekt die Arbeiten der Leistungsphasen 2 bis 5 geleitet sowie den Schlussverwendungsnachweis erstellt. Sämtliche Baumaßnahmen wurden im vorgegebenen Kosten- und Zeitrahmen realisiert.

– Bauabschnitt 1 im Zeitraum 1996 – 1998:
Notfallaufnahme, Röntgendiagnostik (mit CT), Funktionsdiagnostik, Intensivmedizin, Operationsabteilung (4 OP-Säle), Zentralsterilisation, Entbindung, Technikzentralen.
– Bauabschnitt 2 im Zeitraum 1999 – 2003:
Fünf Stationen Normalpflege, Serviceeinrichtungen, eine Station geburtshilfliche Pflege, Cafeteria, eine Station Kinderkrankenpflege, Bettenaufbereitung, Physikalische Therapie, Wäscheversorgung, Prosektur.
– Bauabschnitt 3 im Zeitraum 2004 – 2006:
Umbau und Sanierung des alten Hauptgebäudes und erhaltenswerter Bauten aus den achtziger Jahren bei laufendem Krankenhausbetrieb für den klinischer Arztdienst, Psychiatrische Tagesklinik, Funktionsdiagnostik, Leitung und Verwaltung, Endoskopie, Personalumkleiden, Laboratoriumsmedizin, Wartung und Reparatur, Bereitschaftsdienst, Haus- und Transportdienst.
– Bauabschnitt 4 im Zeitraum 2008 bis 2009:
Kleinere Anbaumaßnahmen für Erweiterung des klinischen Arztdienstes, Erweiterung der Intensivmedizin, Zentralsterilisation für beide Kliniken des Trägers, Schaffung eines ambulanten OP-Bereiches.

Erweiterungsbauten für:
Serviceeinrichtungen, Notfallaufnahme, Röntgenabteilung, Intensivmedizin, Entbindungsabteilung, Zentralsterilisation, Cafeteria, Physikalische Therapie, Bettenstationen Umbau und Sanierung für:
Funktionsdiagnostik, Laboratoriumsdiagnostik, Pathologie, Endoskopie, Klinische Arztdienste