Franziskus Krankenhaus Berlin - Frontansicht mit Ansicht der Aufstockung

Franziskus Krankenhaus Berlin

Neubau, Umbau und Sanierung

Auftraggeber: Franziskus Krankenhaus Berlin
Realisierung 1987-1998
Planungsteam: D.Kloster Architekten & Ingenieure, Kracke Krankenhausberatung

Das Franziskus-Krankenhaus wurde 1908 in fünf Wohnbauten aus dem Jahr 1888 in Berlin-Tiergarten gegründet. Anfang der dreißiger Jahre wurden diese fünf Wohnhäuser grundlegend umgebaut und aufgestockt. Die vormaligen stark gegliederten Stuckfassaden wichen einer zeitgemäßen Vereinheitlichung mit weitgehend gleichen Fenstern und weitgehender Verklinkerung mit Putzstreifen im Sockel- und Dachgeschoßbereich.

Im Jahr 1986 wurde das Büro Kloster und L.-B. Kracke Krankenhausberatung beauftragt, ein Raum- und Bedarfsprogramm für den Architektenwettbewerb zur Erweiterung des Franziskus Krankenhauses vorzubereiten. Der Erweiterungsbau wurde von den Architekten Greschik, Kuhlen, Kälberer aus Berlin errichtet. Die Arbeitsgemeinschaft Kloster und Kracke wurde mit einem dreigeschossigen Neubau, dem Technik- und Versorgungsgebäude, im Hof des Franziskus Krankenhauses beauftragt. Weiterhin erfolgte die Beauftragung zum Umbau, Sanierung und Aufstockung des Krankenhausaltbaus sowie die Planung und Leitung der Interimsmaßnahmen zur Aufrechterhaltung des laufenden Krankenhausbetriebes.

1988 – 1990 dreigeschossiger Neubau als Technik- und Versorgungsgebäude: Wäscheversorgung, Speisenversorgung, Technikzentralen Elektro und Med. Gase.

1994 – 1998 Umbau, Sanierung und Aufstockung des Krankenhausaltbaus für die Funktionsabteilungen Klinischer Arztdienst, Bibliothek, Funktionsdiagnostik, Serviceeinrichtungen, Endoskopie, Seelsorge und Sozialdienst, Laboratoriumsmedizin, Personalspeisenversorgung, Prosektur, Lagerhaltung und Güterumschlag, Physikalische Therapie, Wartung und Reparatur, Bereitschaftsdienst, Haus- und Transportdienst, vier Stationen Pflege (je 30 Betten), Reinigungsdienst, Krankenhausleitung und Verwaltung, Archivierung, Krankenpflegeschule, Information und Dokumentation, Räume für das akademische Lehrkrankenhaus. Zur Kompensation der Grundstücksüberbauung mit einer GRZ von 0,8 und einer GFZ von 5,2 wurden die Dachflächen der niedrigen Gebäudeteile begrünt und auf den achtgeschossigen Krankenhausbauten ein Dachgarten mit Cafeteria eingerichtet.