Umbau

2 Beiträge

Spreewaldklinik-Lübben - Krankenpflegeschule

Spreewaldklinik Lübben

Auftraggeber: Klinikum Dahme-Spreewald GmbH

Krankenpflegeschule Lübben

Realisierung: 2009
Planungsteam: Kloster ARCHITEKTEN – D. Kloster – Architekten & Ingenieure GmbH

Das denkmalgeschützte ehemalige Bettenhaus aus dem Jahr 1908 wurde von D.Kloster Architekt BDA zu einer Krankenpflegeschule mit 165 Plätzen denkmalgerecht umgebaut und saniert. Der Eingriff in die historische Bausubstanz wurde dabei möglichst gering gehalten und beschränkte sich im Wesentlichen auf den Einbau von Fluchttreppen, die Erneuerung der gesamten Installation und die Schaffung von Rauchabschnitten. Die Energiebilanz des Gebäudes wurde durch die Umrüstung der Einfachfenster zu Doppelfenstern und die Dämmung der Decken zum Untergeschoss und zum Dachboden verbessert. Sämtliche Arbeiten wurden mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmt.

Klinikum Oranienburg Außenanlagen

Klinikum Oranienburg

Auftraggeber: Oberhavel Kliniken GmbH

Erweiterung, Umbau und Sanierung

Realisierung: 1995-2012
Planungsteam: Kloster ARCHITEKTEN – D. Kloster – Architekten & Ingenieure GmbH

Der Ursprungsbau des Krankenhauses Oranienburg wurde 1903 eingeweiht. Nach Beseitigung massiver Kriegsschäden wurden ab 1960 bis Ende der achtziger Jahre verschiedene zusätzliche eingeschossige Bauten ohne ein übergeordnetes Konzept auf dem Krankenhausgelände errichtet. Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie (MASGF) des Landes Brandenburg beauftragte 1994 das Büro Kloster ARCHITEKTEN – D. Kloster Architekten & Ingenieure GmbH mit einer Zielplanung für den abschnittsweisen Ausbau des Krankenhauses in drei größeren Bauabschnitten.
Die Erweiterung sowie der Umbau und Sanierung des Krankenhauses erfolgte zwischen 1995 und 2005 in 3 Bauabschnitten und bezog sich auf die folgenden Fachabteilungen: Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie Geburtshilfe, Paediatrie, Intensivmedizin mit insgesamt 226 Betten, die Psychiatrische Tagesklinik mit 18 Plätzen und eine Sterilgutversorgung. Ausserdem wurde eine Photovoltaikanlage in das Konzept integriert.
Das Architekturbüro Kloster ARCHITEKTEN war bei allen Baumaßnahmen mit den Leistungsphasen 2 bis 9 beauftragt und hat als verantwortlicher Architekt die Arbeiten der Leistungsphasen 2 bis 5 geleitet sowie den Schlussverwendungsnachweis erstellt. Sämtliche Baumaßnahmen wurden im vorgegebenen Kosten- und Zeitrahmen realisiert.

– Bauabschnitt 1 im Zeitraum 1996 – 1998:
Notfallaufnahme, Röntgendiagnostik (mit CT), Funktionsdiagnostik, Intensivmedizin, Operationsabteilung (4 OP-Säle), Zentralsterilisation, Entbindung, Technikzentralen.
– Bauabschnitt 2 im Zeitraum 1999 – 2003:
Fünf Stationen Normalpflege, Serviceeinrichtungen, eine Station geburtshilfliche Pflege, Cafeteria, eine Station Kinderkrankenpflege, Bettenaufbereitung, Physikalische Therapie, Wäscheversorgung, Prosektur.
– Bauabschnitt 3 im Zeitraum 2004 – 2006:
Umbau und Sanierung des alten Hauptgebäudes und erhaltenswerter Bauten aus den achtziger Jahren bei laufendem Krankenhausbetrieb für den klinischer Arztdienst, Psychiatrische Tagesklinik, Funktionsdiagnostik, Leitung und Verwaltung, Endoskopie, Personalumkleiden, Laboratoriumsmedizin, Wartung und Reparatur, Bereitschaftsdienst, Haus- und Transportdienst.
– Bauabschnitt 4 im Zeitraum 2008 bis 2009:
Kleinere Anbaumaßnahmen für Erweiterung des klinischen Arztdienstes, Erweiterung der Intensivmedizin, Zentralsterilisation für beide Kliniken des Trägers, Schaffung eines ambulanten OP-Bereiches.

Erweiterungsbauten für:
Serviceeinrichtungen, Notfallaufnahme, Röntgenabteilung, Intensivmedizin, Entbindungsabteilung, Zentralsterilisation, Cafeteria, Physikalische Therapie, Bettenstationen Umbau und Sanierung für:
Funktionsdiagnostik, Laboratoriumsdiagnostik, Pathologie, Endoskopie, Klinische Arztdienste